
In den 1980er Jahren begann das Königliche Heer der Niederlande mit der Entfeuchtung Ihrer Ausrüstung, um diese vor den schädlichen Auswirkungen von Feuchtigkeit zu schützen. Man wusste schon immer, dass Feuchtigkeit ein Hauptfaktor in Korrosionsprozessen und bei der Schimmelbildung ist. Als man jedoch entdeckte, dass auch immer fortschrittlichere (und teure!) Elektronik von Feuchtigkeit beeinträchtigt wird und dadurch die Wartungskosten in gigantische Höhen getrieben wurden, war es an der Zeit für Gegenmaßnahmen.
Vom Trockenluft-Schutz der länger gelagerten Ausrüstung war es nur ein kleiner Schritt zum Schutz von Ausrüstung, die täglich benutzt wird. Ein großer Teil der Betriebsausrüstung steht nach wie vor über 85% der Zeit auf dem Parkplatz der Kasernen und wird von der Umgebungsfeuchtigkeit angegriffen, besonders während der (kälteren) Nächte. Wenn die Soldaten morgens zu ihrer Ausrüstung zurückkehrten, fanden sie häufig Wasserpfützen auf dem Boden der gepanzerten Fahrzeuge - ein klares Zeichen, dass Feuchtigkeit ein Problem darstellte. Beim Hochfahren der Elektronik im Fahrzeuginneren traten oft alle möglichen Systemfehler auf, die Reparaturen oder sonstige Eingriffe erforderten.

Munters wurde gebeten, beim Erstellen von Lösungen zu helfen, bei der die Fahrzeuge innerhalb einer Minute an ein Trockenluft-System (Dry Air System DAS) angeschlossen werden konnten. Durch das einfache Anschließen eines flexiblen Schlauchs an eine Öffnung im Waffensystem wird trockene Luft in das Innere des Objekts geblasen und die Gefahr von Feuchtigkeitsschäden wird ausgeschlossen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: weniger Korrosion, weniger Fehlfunktionen der Elektronik, weniger Reparaturen, bessere Verfügbarkeit und geringere Wartungskosten.
Dabei war es von größter Bedeutung, dass das Königliche Heer erkannte, dass die Sorptionstechnologie von Munters der ‚kühlmittelbasierten‘ Entfeuchtung meilenweit überlegen ist. Die Einsatzfähigkeit bei allen klimatischen Bedingungen (sogar unter 0°Celsius) ohne Einbußen bei der Fähigkeit zum Feuchtigkeitsentzug, wesentlich geringere Lebenszykluskosten und eine längere Einsatzzeit sind die Stärken dieser Technologie.
Das Königliche Heer der Niederlande war überaus zufrieden mit der Zusammenarbeit mit Munters und bat uns, die volle "Systemverantwortung" zu übernehmen, d.h. allein verantwortlich für die ordnungsgemäße Funktion der DAS-Ausrüstung zu sein. Dazu gehören auch eine jährliche Wartung der gesamten Entfeuchtungs-Ausrüstung und die vorausschauende Integration eines Trockenluftsystems bei jedem neuen Fahrzeugtyp. Das Königliche Heer der Niederlande hat über 2000 Munters-Geräte im Einsatz. Bei einem Großteil der Geräte, die vor fast 20 Jahren geliefert wurden, wurde nach der Hälfte ihrer Lebensdauer eine Modernisierung durchgeführt, und die Geräte können noch viele Jahre ihre Aufgabe erfüllen. Dies beweist die Effektivität und Wirtschaftlichkeit der Munters-Geräte.

Im Moment modernisiert das Königliche
Heer der Niederlande die Parkplätze vieler seiner Kasernen. Die Dachkonstruktionen im Parkbereich werden alle aktuellen Fahrzeugtypen des Königlichen Heeres aufnehmen: Leopard 2A6, Pantzerhouwitser 2000, CV90NL, Fennek, Boxer und weitere Fahrzeuge. Munters installiert im Moment über 160 M200-Entfeuchter für all diese unterschiedlichen Fahrzeugtypen. Über ein Verteilsystem an jedem Entfeuchter werden 5 oder 6 Fahrzeuge, die unter der Dachkonstruktion gelagert werden, mit Trockenluft versorgt. Nach der Installation übernimmt Munters für das Niederländische Heer die Wartung der Geräte, Inspektion und Kalibrierung der in den Kontrollsystemen verwendeten Sensoren.
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Eine gut gepflegte Ausrüstung kann über 20 Jahre lang eingesetzt werden.
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Niedrige Lebenszykluskosten.
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Kühlmittelbasierter Entfeuchtung meilenweit überlegen.
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Effektive Reduzierung von Wartungskosten für geschützte Ausrüstung.
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Munters verfügt über Expertise und Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Streitkräften und versorgt z.B. die schwedischen und britischen Streitkräfte mit seinen Geräten.
